#T005|抹茶をたれる旅 - 前編 -

#005|Die Zubereitung von Matcha - Teil 1 -

Die Zubereitung von Matcha ist eine Reise, die buchstäblich mit „einfach nur Wasser aufgießen“ beginnt. Doch darin gibt es einen Dialog zwischen Pulver und Wasser, der in der Stille stattfindet. Lassen Sie uns zunächst das zerbrechliche, aber reiche Universum dieser Schale, die über achthundert Jahre gewachsen ist, aus der Handfläche heraus kennenlernen.

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Was hinter dem Dampf sichtbar wird

Wenn man den Dampf betrachtet, der aus der Teeschale aufsteigt, fließt die Zeit sanft dahin. Es wird erzählt, dass der Gründer des Rinzai-Zen, Meister Eisai, vor etwa achthundert Jahren in der frühen Kamakura-Zeit die Teesamen aus dem Song-Dynastie in China mitbrachte, was die Wurzel der heutigen Teekultur ist. Seit dieser Zeit hat Matcha darauf gewartet, in Pulverform mit Wasser in Kontakt zu treten.

„Kann man Matcha einfach mit heißem Wasser zubereiten?“ Viele beginnen mit dieser einfachen Frage. Die Antwort ist sowohl Ja als auch Nein. Es ist wahr, dass man Matcha auch ohne Chasen einfach in heißem Wasser auflösen kann und es lecker schmeckt. Es wird gesagt, dass in der Muromachi-Zeit das Wasser in eine Schale gegossen und Matcha ohne Chasen nur aufgelöst wurde. Doch auch der Weg zu einer Schale, die eine tiefe Nachklang birgt, wartet still.

Grüne Erinnerungen, die die Zeit verbinden

Matcha (まっちゃ, engl: matcha) ist ein pulverisierter grüner Tee, der durch den Anbau im Schatten (覆下栽培) und eine Herstellungsweise, bei der die Teeblätter nicht gerieben werden, gekennzeichnet ist. Diese einzigartige Herstellungsweise führt dazu, dass die Teeblätter durch den Schattenanbau eine lebendige grüne Farbe erhalten und die Aminosäuren wie Theanin, die für den Umami-Geschmack verantwortlich sind, zunehmen und den Geschmack intensivieren.

Die Geschichte des Matcha begann keineswegs in Japan. Matcha hat seinen Ursprung in dem Tee, der während der Song-Dynastie auf dem chinesischen Festland konsumiert wurde, und nicht in Japan. Doch die Kultur, die in der japanischen Erde gedeiht, hat schließlich eine spirituelle Welt des Tees geschaffen und es geschafft, im Inneren einer Schale Matcha ein unendliches Universum zu entdecken.

Das geheime Gespräch zwischen Pulver und Wasser

Die Grundtechnik zur Zubereitung von Matcha ist erstaunlich einfach. 2g Matcha sieben (1,5 Teelöffel) und 60ml Wasser (80°C) mit dem Chasen 15 Sekunden schnell aufschlagen – das ist das goldene Verhältnis für dünnen Tee.

Auch die Temperatur hat einen tiefen Grund. Es wird gesagt, dass die umami-reichen Bestandteile „Theanin“ bei niedrigen Temperaturen leichter extrahiert werden, während die Bitterstoffe „Katechine“ bei höheren Temperaturen besser herauskommen. Die ideale Wassertemperatur liegt zwischen 80 und 90 Grad, und dieser Temperaturbereich kann den Geschmack, die Farbe, den Umami und die Süße des Matcha maximal zur Geltung bringen.

Viele Menschen sind unsicher bezüglich der Utensilien. Kann man Matcha nicht zubereiten, wenn man keinen Chasen hat? Tatsächlich kann man Matcha auch ohne Chasen und Schale lecker genießen. Schale: Ein Gefäß zum Zubereiten von Matcha. Traditionell wird eine Teeschale verwendet, aber wenn man zu Hause einfach zubereiten möchte, kann man auch eine schalenartige Alternative verwenden. Ob eine Tasse oder eine kleine Schüssel, wichtig ist die Einstellung, die man gegenüber dem Matcha hat.

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